Autor
Henrik Wohlatz Llebot
CRM Developer & Consultant
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CRM Developer & Consultant
Ihre Wettbewerber tauchen längst in KI-Antworten auf, nur wissen die wenigsten Marketingteams, bei welchen Fragen und warum. Wer das nicht misst, trifft Content-Entscheidungen mit dem halben Bild. Answer Engines wie ChatGPT, Gemini und Perplexity nennen Marken beim Namen, und wer nicht dabei ist, fällt bei Kaufentscheidungen früh raus. Dieser Artikel zeigt, wie Marketingteams mit HubSpot AEO ihren Share of Voice messen, sehen wo die Konkurrenz vorne liegt und gezielt aufholen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu HubSpot
Die eigenen Wettbewerber tauchen längst in KI-Antworten auf, nur weiß kaum ein Marketingteam, bei welchen Fragen und warum. Mit HubSpot AEO analysieren Teams genau das: Sie sehen ihren Share of Voice gegenüber der Konkurrenz, verfolgen die wichtigen Prompts in ChatGPT, Gemini und Perplexity und erkennen, welche Inhalte zitiert werden. Daraus entsteht ein klarer Plan, um aufzuholen.
Suchen verlagern sich in die Answer Engines. Laut Search Engine Land enden 58,5 Prozent der US-Suchen ohne Klick, weil die Antwort direkt auf der Seite steht. Wer in diesen Antworten nicht vorkommt, ist für viele Kaufentscheidungen unsichtbar, egal wie gut das klassische Ranking ist. Wettbewerbsanalyse muss deshalb messen, wen die KI nennt, nicht nur wer bei Google oben steht. Dieser Artikel zeigt, was AEO-Wettbewerbsanalyse ausmacht, welche Kennzahlen zählen und wie HubSpot AEO die Arbeit übernimmt.
AEO-Wettbewerbsanalyse ist das Beobachten, welche Marken und Quellen KI-Suchmaschinen in ihren Antworten nennen. Teams vergleichen ihre eigene Sichtbarkeit mit der von Wettbewerbern über dieselben Fragen. Statt Rankings zählen dabei Zitierhäufigkeit und Share of Voice. So erkennen Marketingteams, wo die Konkurrenz vorne liegt und welche Lücken sie schließen können.
Klassische Suchmaschinen bewerten Seiten, Answer Engines bewerten Antworten. Eine Marke kann bei Google top ranken und in der KI-Antwort trotzdem fehlen. Entscheidend sind drei Dinge: wie oft eine Marke zitiert wird, wie klar sie als Entität erkennbar ist und wie direkt ihre Inhalte die Frage beantworten. Wettbewerbsanalyse muss deshalb andere Signale messen als früher, denn ein guter Rankingplatz sagt nichts mehr darüber aus, ob die KI eine Marke überhaupt erwähnt. Dazu kommt, dass Zitiermuster erstaunlich beständig sind: Verbindet ein Modell eine Marke einmal mit einem Thema, hält diese Verbindung oft über viele Anfragen hinweg. Wer früh Präsenz aufbaut, verschafft sich also einen Vorsprung, den Nachzügler nur schwer aufholen.
Statt Antworten von Hand zu prüfen, bündelt HubSpot AEO Beobachtung und Auswertung in einem Werkzeug. Es deckt ChatGPT, Gemini und Perplexity ab und liefert die Analyse fortlaufend, nicht als einmalige Momentaufnahme.
Der Markenpräsenz-Score zeigt, wie oft Ihr Unternehmen in KI-Antworten auftaucht. Der Share of Voice misst, welcher Anteil der Nennungen in Ihrer Kategorie auf Sie und welcher auf die Wettbewerber entfällt. Zusammen zeigen sie, wo Sie stehen und wer den Markt in den Antworten gerade dominiert. Weil beide Werte laufend gemessen werden, sehen Sie auch, ob sich die Lage über die Zeit zu Ihren Gunsten oder zu Ihren Ungunsten verschiebt.
Sie verfolgen die Fragen, die für Ihr Geschäft zählen, und sehen, wessen Marke dabei genannt wird. Das System schlägt passende Prompts auf Basis Ihres Unternehmens, Ihrer Wettbewerber und Ihrer Branche vor, sodass Sie nicht raten müssen, welche Fragen wichtig sind. So starten Sie mit Kontext statt mit einem leeren Blatt.
Die Citation-Analyse zeigt, welche Domains, Seiten und Inhaltstypen die KI für Sie und Ihre Wettbewerber zitiert. So erkennen Sie, welches Format bevorzugt wird und welche Inhalte Sie erstellen oder überarbeiten sollten, statt im Dunkeln zu tappen. Oft zeigt sich dabei ein Muster: Bestimmte Wettbewerber werden immer wieder über dieselbe Art von Inhalt zitiert, etwa ausführliche Ratgeber oder Vergleichsseiten. Genau diese Formate können Sie dann gezielt selbst besetzen.
Aus den Daten macht das Tool konkrete, priorisierte Empfehlungen. Jede sagt, was zu tun ist und warum, etwa eine neue Seite zu erstellen oder eine technische Lücke zu schließen. So wird aus einem Dashboard ein echter Arbeitsplan. Die Firma selbst gibt an, die Leads aus KI-Antworten damit um 1.850 Prozent gesteigert zu haben.
Die wichtigsten Kennzahlen sind Share of Voice und Zitierhäufigkeit, also wie oft eine Marke in den Antworten genannt und zitiert wird. Dazu kommen die Entitäts-Abdeckung, die zeigt, wie klar eine Marke erkennbar ist, und die QA-Tiefe, also wie direkt Inhalte eine Frage beantworten. Zusammen ergeben sie ein vollständiges Bild.
Der Ablauf folgt einem festen Muster. Zuerst stellt das Team eine Liste wichtiger Fragen zusammen, von der ersten Recherche bis zur Kaufentscheidung. Dann prüft es, welche Marken und Quellen die KI bei diesen Fragen nennt. Das AEO Tool übernimmt dieses Tracking automatisch über mehrere Answer Engines. Anschließend ordnet das Team die Ergebnisse nach Themenfeldern und erkennt, wo Wettbewerber vorne liegen und wo das Feld offen ist. Zum Schluss setzt es die Empfehlungen um und misst monatlich, ob sich die Sichtbarkeit verbessert. Besonders wertvoll sind Themenfelder, in denen noch kein Wettbewerber stark ist, denn dort lässt sich mit gutem Inhalt schnell eine führende Position aufbauen.
Ein B2B-Softwareanbieter stellt fest, dass ein Wettbewerber bei Fragen wie „beste Software für X“ in fast jeder KI-Antwort genannt wird, die eigene Marke dagegen selten. Die Citation-Analyse zeigt, dass die KI vor allem einen ausführlichen Vergleichsartikel des Wettbewerbers zitiert. Das Team schreibt daraufhin einen eigenen, klar strukturierten Vergleich mit einer direkten Antwort im ersten Absatz und einer sauberen Fragestruktur. Nach einigen Wochen taucht die Marke bei diesen Fragen häufiger auf. So wird aus einer erkannten Lücke messbarer Fortschritt, und das Team weiß genau, welcher Inhalt den Unterschied gemacht hat. Ohne diese Analyse hätte niemand gewusst, warum der Wettbewerber vorne lag.
Wer das CRM bereits nutzt, bekommt mit den AEO-Funktionen in Marketing Hub Professional und Enterprise mehr Tiefe. Weil die CRM-Daten verbunden sind, schlägt das System besonders passende Prompts auf Basis Ihrer Branche, Wettbewerber und Kundensegmente vor. Die Sichtbarkeit lässt sich mit Kontakten und Pipeline verknüpfen, sodass Sie den Beitrag von AEO zum Umsatz sehen. Gefundene Lücken schließen Teams direkt im Content Hub, ohne das System zu wechseln. So entsteht ein durchgehender Weg von der Analyse über die Empfehlung bis zum fertigen Inhalt, und die Ergebnisse werden mit jeder weiteren CRM-Information genauer.
Für einen ersten Überblick gibt es das AEO Grader. Es misst, wie oft eine Marke in KI-Antworten auftaucht und wie sie im Vergleich zu Wettbewerbern dasteht. Das ist ein guter Startpunkt, um zu sehen, ob überhaupt Sichtbarkeitslücken bestehen, bevor Sie tiefer einsteigen. Weil es ohne Einrichtung auskommt, eignet es sich gut für einen schnellen Test, aus dem heraus Sie entscheiden, ob sich die laufende Beobachtung mit dem AEO Tool lohnt.
Answer Engines antworten auch auf Deutsch, und die Wettbewerber im DACH-Raum sind oft andere als international. Achten Sie deshalb darauf, deutschsprachige Prompts und die für Ihren Markt relevanten Konkurrenten zu verfolgen. So spiegelt die Analyse wirklich Ihr Umfeld wider und nicht nur den englischsprachigen Markt. Ein Wettbewerber, der auf Englisch dominiert, muss auf Deutsch nicht führend sein, und genau diese Unterschiede sind für den DACH-Raum entscheidend. Für die Datenverarbeitung bietet HubSpot zudem ein EU-Datenhosting, was im DACH-Raum ein wichtiger Punkt ist.
Ein paar Dinge lohnen den Blick. Das System befindet sich noch in der Beta, Funktionen können sich also weiterentwickeln. Die Analyse ist außerdem nur so gut wie die gewählten Fragen, deshalb lohnt sich eine sorgfältige Liste aus echten Kundenfragen, idealerweise aus Support-Anfragen und Vertriebsgesprächen. Und AEO ersetzt klassisches SEO nicht, sondern ergänzt es, weil viele Signale wie Struktur und Autorität für beide zählen. Planen Sie die Analyse als monatlichen Rhythmus ein, weil sich Zitiermuster mit jedem neuen Wettbewerberinhalt und jedem Modell-Update ändern können.
1. Was ist AEO-Wettbewerbsanalyse?
AEO-Wettbewerbsanalyse ist das Beobachten, welche Marken und Quellen KI-Suchmaschinen in ihren Antworten nennen. Teams vergleichen ihre eigene Sichtbarkeit mit der von Wettbewerbern über dieselben Fragen. Statt Rankings zählen dabei Zitierhäufigkeit und Share of Voice.
2. Welche KI-Suchmaschinen deckt HubSpot AEO ab?
Das AEO Tool verfolgt die Sichtbarkeit über ChatGPT, Gemini und Perplexity. So sehen Sie, wie oft Ihre Marke und die Ihrer Wettbewerber in den Antworten dieser Answer Engines genannt und zitiert werden.
3. Welche Kennzahlen zählen bei der AEO-Wettbewerbsanalyse?
Die wichtigsten sind Share of Voice und Zitierhäufigkeit. Dazu kommen die Entitäts-Abdeckung, die zeigt wie klar eine Marke erkennbar ist, und die QA-Tiefe, also wie direkt Inhalte eine Frage beantworten.
4. Brauche ich technisches Wissen, um HubSpot AEO zu nutzen?
Nein. Das Tool übersetzt komplexe Sichtbarkeitsdaten in klare Empfehlungen und schlägt passende Prompts vor. Für einen ersten, kostenlosen Überblick gibt es zusätzlich das AEO Grader ganz ohne Einrichtung.
5. Wie oft sollte man eine AEO-Wettbewerbsanalyse durchführen?
Am besten monatlich. Zitiermuster ändern sich, sobald Wettbewerber neue Inhalte veröffentlichen oder ein Modell aktualisiert wird. Ein fester Rhythmus zeigt, ob Ihre Maßnahmen die Sichtbarkeit verbessern.
Wettbewerbsanalyse in KI-Suchmaschinen dreht sich um Zitate statt Rankings. Mit HubSpot AEO sehen Marketingteams ihren Share of Voice, verfolgen die wichtigen Prompts, erkennen zitierte Inhalte und bekommen priorisierte Empfehlungen. Wer tiefer einsteigen will, verbindet die Analyse über Marketing Hub mit den eigenen CRM-Daten. Starten Sie mit einer klaren Fragenliste, beobachten Sie Ihre Konkurrenz monatlich und schließen Sie die größten Lücken zuerst. So verlieren Sie in den KI-Antworten nicht den Anschluss und bauen dort Präsenz auf, wo Ihre Kunden heute nach Empfehlungen suchen.
Über den Autor
Henrik ist Experte für Customer Success und Operations mit Erfahrung in technischem B2B-Support, Kundenservice und Prozessmanagement. Seine Leidenschaft gilt der Optimierung von Abläufen, der Verbesserung von Kundenerlebnissen und dem Aufbau effizienter Strukturen für nachhaltiges Wachstum.
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